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| Süddeutsche Zeitung |
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" (...) Da ergaben sich dichte,
poetische und fließende Dialoge zwischen Paul Heller und Ack
van Rooyen, sensible Call & Response-Strukturen, sprühende
Unisonopassagen und traumhaft gespielte Abschlüsse. Wenn der
technisch brillante Tenorsaxophonist Heller mit dem Flair des Cooljazz
die bopigsten Passagen spielte und tiefschwarz klang, ohne seine
Verwurzelung in der europäischen Melodik zu verleugnen, dann
wurde - ganz wie es sein soll - der Sprung über die Stilgrenzen
zur Selbstverständlichkeit. (...) " |
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| Westfälische Rundschau |
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"(...) Hochkarätige Solisten und
ein Orchester der Spitzenklasse sind der Einladung Silvia Drostes
gefolgt, um das erste Jazzkonzert im Konzerthaus und damit das erste
Konzert der Reihe "Silvia Droste and special guests" zu
gestalten. Das holländische "Metropole Orchestra",
eine um Streicher und Holzbläser erweiterte Big Band, zeigte
sich in guter Verfassung: Gastdirigent John Clayton motivierte das
Orchester vor vollem Haus zu klanglicher Transparenz und Spielfreude.
Auch die "Special Guests" waren voller Tatendrang: Ganz
entspannt kam Saxophonist Paul Heller auf die Bühne, und auch
bei Stellen von höchster Virtuosität klang sein Solo über
eine Suite von Florian Ross nie verkrampft, sondern immer mit angenehm
vollen Ton. (...)" |
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| Ruhrnachrichten |
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"(...) "Silvia Droste and special
guests" heißt die Jazzreihe im Dortmunder Konzerthaus.
Und diese Gäste sind - wie die große Dame des deutschen
Jazzgesangs selbst - Solisten, um die sich jeder Konzertveranstalter
reißen würde. Wie Paul Heller, der als Zwölfjähriger
in Dortmund "Jugend jazzt" auf dem Schlagzeug gewonnen
hat - im selben Jahr, als auch Silvia Droste den Wettbewerb als
Sängerin gewann. Der inzwischen 31jährige hat sich aufs
Saxophon verlegt, das er so artistisch wie sinnlich spielt. (...)" |
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| WAZ |
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" EIN MANN LÄSST SEIN SAXOPHON SPRECHEN
Paul Heller Band im Landesmuseum
Der Vortragssaal des Landesmuseums hat wirklich nichts von einem
Jazzclub an sich (...) - wozu auch wenn, wie am Mittwochabend,
ein Ausnahmemusiker vom Schlage eines Paul Heller mit seiner Band
zugegen ist. Wo der Tenorsaxophonist aus Köln spielt, ist
der Jazz ohnehin zu Hause, auch ganz ohne Bühnenzauber. (...)
Kein noch so dickes Wörterbuch würde aber ausreichen,
alle Facetten der musikalischen Sprache Hellers zu erfassen, ein
überaus komplexes und variantenreiches Idiom, dessen Vokabular
seiner Band ebenfalls bestens vertraut ist. (...) Ein echter Höhepunkt
in der Reihe der vom Westfälischen Kunstverein veranstalteten
Jazzkonzerte war das , was die Paul Heller Band mit einem Minimum
an Equipment und einem Maximum an Musik auf die Bühne des
Hauses brachte. (...)" |
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| Donaukurier |
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"(...) Paul Heller zeigt in seinem Spiel
eine große Bandbreite an Ausdrucksmöglichkeiten. Ob es
sich um eine alte Ballade aus den 30er Jahren handelt, oder um eine
Eigenkomposition mit starkem Free-Jazz-Einschlag: Er ist kein Nachspieler,
kein Epigone, sondern seine Musik ist von großer authentischer
Intensität. (...)" |
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| Esslinger Zeitung |
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"EINE STERNSTUNDE DES LYRISCHEN JAZZ
Paul Heller und Ack van Rooyen begeistern zum Auftakt der Frühjahrs-Saison
im Esslinger Jazzkeller
(...) Am Wochenende eröffnete Altmeister Ack van Rooyen
gemeinsam mit Paul Heller die Konzertsaison 1999 und bescherten
dem altehrwürdigen Club in der Webergasse eine Sternstunde
des lyrischen Jazz. Originelle Kompositionen und Arrangements,
gepaart mit erfrischender Spielfreude und bemerkenswerter Musikalität
prägen den Stil dieser vorzüglichen Formation, die zum
Besten zählte, was man im Jazzkeller je gehört hat.
(...) Kein Wunder, daß das Publikum mit wachsender Begeisterung
ein Konzert verfolgte, daß den swingenden Jazz von seine
faszinierendsten Seite präsentierte." |
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| Donaukurier |
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"TIEFBLAUE KLANGSINNLICHKEIT
Paul Heller und Ack van Rooyen im "Birdland"
Jazzmusiker sehen anders aus. Wie das hagere Bürschchen
mit seinen langen blonden Haaren auf der Bühne des Neuburger
"Birdland"-Jazzclubs steht, besitzt es eher den Habitus
eines gitarreschwingenden Teenieschwarms. Doch wenn Paul Heller
plötzlich frische, abstrakte Linien mit dem Tenorsaxophon
produziert, wundert sich so mancher Zuhörer über diesen
krassen Gegensatz und stellt abermals fest: Der einzige Nutzen
eines Klischees liegt stets darin, es genüsslich zu zerschlagen.
Der junge Kölner passt wirklich in keine der gängigen
Schubladen, auf die gerade im Jazz so oft zurückgegriffen
wird. Wo andere Saxophonisten seiner Generation entweder mit heißen
Dancefloor-Licks protzen oder versonnen-esoterische Nebelschwaden
wabern lassen, setzt Heller mit scharf konturiertem Ton, moderner
BeBop-Philosophie und der kraftvollen Phrasierungsgeometrie eines
Sonny Rollins einen wohltuend sachlichen Kontrapunkt. Seine Soli
beinhalten feine Klangsinnlichkeit, bouncende Rhytmik sowie raumgreifende
Dynamik und besitzen die Qualität anregender Kurzgeschichten.
(...)" |
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| Mannheimer Morgen |
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"KÜHL-MODERNE KLÄNGE VOLLER
VISIONEN
Tenorsaxophonist Paul Heller und Band zu Gast bei "Jazz im
Quadrat" (...) - die zahlreichen Besucher der traditionellen
Reihe "Jazz im Quadrat" bekamen Ungewöhnliches
zu hören und zeigten sich beeindruckt, spendeten erfreut
und großzügig Beifall. Wo sonst eher Altbekanntes in
hitziger Manier geboten wurde, gab es nun kühl-moderne Klänge
voller Visionen. In drei Sets, von einer beständigen Steigerung
geprägt, servierten Heller und sein hochkarätig besetztes
Quartet richtungsweisenden zeitgenössischen Jazz, der sich
als Brückenschlag in die Zukunft versteht. Mit einem filigranen
und feinfühligen Jochen Rückert am Schlagzeug, einem
dicht webenden Ingmar Heller am Kontrabass, dessen tiefgründige
Figuren den Kompositionen des Bandleaders ein kräftiges Rückgrat
geben, und einem emotional geradezu überbordend agierenden
Achim Kaufmann am Klavier konnte der in den letzten Jahren zu
einem neuen Stern am Himmel der deutschen Jazzszene avancierte
Paul Heller ein Saxophonspiel entfalten, das ebenso aufregende
wie entspannende Momente bereithält.
(...) Das Publikum zeigte sich besonders von den bewegenden Soli
begeistert, die nicht nur Paul Heller bot; er lässt seinen
Kollegen viel Raum zur persönlichen Entfaltung, geht auch
mal eine Weile von der Bühne - oder duelliert sich regelrecht
mit Achim Kaufmann im gleichzeitigen Improvisieren.
Das hatte Kraft und trotz aller technischen Brillanz keine Kopflastigkeit." |
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| Focus, CD-Tip |
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"KAMMERJAZZ AUS KÖLN: Sanft funkeln
die Töne aus seinem Tenorsaxophon, sein dezentes, aber facettenreiches
Spiel korrespondiert mit dem Klang von Celli ebenso gut wie mit
herkömmlicher Rhythmusgruppe. Mit wechselnden Ensembles präsentiert
Paul Heller wunderbar luftigen Kammerjazz Auch verschlungene Melodielinien
und vielschichtige Arrangements wirken klar und selbstverständlich.
Langsam und gelassen entwickeln sich die überwiegend von ihm
selbst geschriebenen Stücke: Der 26jährige Kölner
protzt nicht mit seinem Können - er bevorzugt den Tiefgang
und lässt zuweilen auch etwas Melancholie anklingen." |
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| Jazzthing |
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"Der Titel der zweiten CD des in Köln
lebenden Saxophonisten und Komponisten Paul Heller, "Kaleidoscope",
ist durchaus wörtlich zu nehmen: Die verschiedenen Facetten
des modernen Jazz setzen sich in den zwölf Titeln zu immer
neuen und lebendig-bunten Klangbildern zusammen, die gerade in ihrer
Zusammenstellung und Abfolge stets aufs neue überraschen. Dabei
kommen bei Heller und seinen Musikern - u.a. sind der Pianist Achim
Kaufmann, der Schlagzeuger Jochen Rückert, die beiden Flügelhornisten
Ack van Rooyen und Franco Ambrosetti sowie Pauls Bruder, der Bassist
Ingmar Heller, zu hören - virtuose Instrumentenbeherrschung
und fingerfertige Improvisationskunst keineswegs zu kurz, womit
er bereits auf seinem Debut-Album "Paul Heller" für
Aufsehen gesorgt hatte." |
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